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Länderinfos Vereinigte Staaten von Amerika USA

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Die Vereinigten Staaten (englisch United States, kurz U.S., US), offiziell Vereinigte Staaten von Amerika (englisch United States of America; abgekürzt U.S.A., USA), kurz auch Amerika (englisch America), sind eine föderale Republik, die aus 50 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt (der Hauptstadt Washington, D.C.), fünf größeren Territorien und etlichen Inselterritorien besteht. Die 48 zusammenhängenden Continental United States und Alaska liegen in Nordamerika, während Hawaii und kleinere Außengebiete im Pazifik beziehungsweise in der Karibik liegen.
Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Die Einwanderung in die Vereinigten Staaten beeinflusste maßgeblich die Demographie und Kultur des Landes. Seit der Staatsgründung ließen sich in hoher Zahl Migranten aus religiösen, politischen oder wirtschaftlichen Motiven nieder oder wurden zwangsweise als Sklaven angesiedelt. Die ersten Einwanderer stammten aus Großbritannien und den Niederlanden, ihren Höhepunkt erreichte die Immigration 1892 bis 1924. Heute leben in den Vereinigten Staaten mehr legale Einwanderer als in jedem anderen Land der Welt.
Am Ende des 20. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), die einzige verbliebene Supermacht. Durch ihr Hegemonialstreben prägten sie das Weltgeschehen. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten sind das kostenintensivste und in Zahlen zweitgrößte Militär der Welt (nach der chinesischen Volksbefreiungsarmee). Sie sind global aufgestellt; die geltende Armeedoktrin sieht vor, dass die Vereinigten Staaten in der Lage sein müssen, weltweit gleichzeitig zwei regionale Kriege siegreich führen zu können.
Der Status der USA als weltweit stärkste Wirtschaftsmacht, die rund ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens erwirtschaftet, gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Staatsgebiet. Es hat mit fast 10 Millionen Quadratkilometern etwa die 25-fache Größe von Deutschland; die Fläche Deutschlands entspricht etwa der Größe des US-Bundesstaates Montana. Weitere Faktoren sind der große Binnenmarkt sowie das durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnete Wirtschafts- und Finanzsystem.
Der konsumistisch geprägte American Way of Life hat großen Einfluß auf die Kulturen weltweit.
Die Vereinigten Staaten sind das beliebteste Fernreiseziel der Deutschen. Dabei sind Florida, New York und der Südwesten die bevorzugten Reiseziele.

Allgemeindaten
Währung US-Dollar
Zeitzone UTC-5 bis UTC-10
KFZ-Kennzeichen USA
Internet-TLD .us, .gov, .mil, .edu
Telefonvorwahl 001

Geodaten
Kontinent Nord- und Mittelamerika
Koordinaten 38 00 N, 97 00 W
Grenzlänge 12.063 km
Küstenlänge 19.924 km
Landesfläche insgesamt 9.826.675 km²
Höchste Erhebung Mount McKinley 6.194 m

Klimadaten
Entsprechend der Größe des Landes gibt es in den USA verschiedene Klimazonen. Im Kerngebiet der USA folgen von Norden in Richtung Süden kühl gemäßigtes, gemäßigtes, subtropisches und randtropisches Klima. In Alaska herrscht subarktisches bzw. arktisches Klima mit Dauerfrostböden, auf Hawaii tropisches Klima mit vielen Niederschlägen und durchgängig hohen Temperaturen von rund 24 °C.
Der äußerste Süden Floridas und die Golfküste gehören zu den randtropischen Gebieten, in Miami betragen die mittleren Temperaturen im Juli 27,5 °C, im Januar 19 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt bei rund 1 510 mm. Durch das Fehlen einer Nord-Süd-Barriere kann es zu Kälteeinbrüchen durch polare Luftmassen kommen, die aus den Inneren Ebenen stammen.
An der Atlantikküste sorgt der kalte Labradorstrom vor allem im Winterhalbjahr dafür, dass kalte Wassermassen bis weit in den Süden transportiert werden. In New York, das auf dem selben Breitengrad liegt wie die Stadt Neapel in Italien, liegen die mittleren Januarwerte mit 0 °C weit unter denen Neapels (9 °C), die Julitemperaturen dagegen sind in beiden Städten gleich (25 °C). Für die Ostküste sind große Mengen an Schnee im Winter typisch und sehr kalte Tage mit unter -10 °C, denen wieder deutlich wärmere Tage folgen. Demgegenüber sorgt an der Pazifikküste im Westen der USA die Kuro-Schio-Drift, eine warme Meeresströmung, für ein Januarmittel von 5 °C in Seattle (Juli 19 °C). Die Niederschlagsmenge liegt hier bei rund 850 mm. In Los Angeles weiter im Süden an der Pazifikküste liegen die Mittelwerte im Januar bei 13 °C, im Juli bei 23 °C (Niederschlagsmenge: 370 mm).
In den Inneren Ebenen herrscht kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern, wobei die Temperaturen von Norden nach Süden hin ansteigen. An der Grenze zu Kanada beträgt die mittlere Julitemperatur 22 °C, es werden teilweise Temperaturen von bis zu 46 °C erreicht. Im Januar liegt der Mittelwert bei -13 °C, das Thermometer kann bis auf -43 °C fallen. Im Süden dagegen (Oklahoma City) liegen die Mittelwerte bei 28 °C im Juli und 3 °C im Januar, auch hier können aber sehr hohe bzw. niedrige Extremwerte erreicht werden.
Generell nehmen die Niederschlagsmengen von der Atlantikküste (1 000 bis 2 500 mm) zum Landesinneren hin kontinuierlich ab. Westlich des Mississippi im Bereich der Great Plains werden nur noch rund 500 mm erreicht, noch niedriger ist die Niederschlagsmenge in den Längstälern und Becken der Nordamerikanischen Kordillere (100 bis 250 mm). Hier liegen einige der trockensten und heißesten Gebiete der Welt, z.B. im Death Valley (bis 56 °C). Im Gegensatz dazu liegen die Niederschlagsmengen an der Westseite der Nordamerikanischen Kordillere (Pazifikküste) bei durchschnittlich 3 000 mm im Norden. In den südlichen Gebieten der Pazifikküste findet sich nahezu mediterranes Klima mit trockenen Sommern (Los Angeles 23 °C) und milden Wintern (13 °C). Die jährliche Niederschlagsmenge liegt hier bei ca. 370 mm.
Vor allem im Süden und Südosten der USA treten häufiger Hurrikans (tropische Wirbelstürme) auf und führen zu schweren Schäden. Im mittleren Westen bilden sich so genannte Tornados, die durch das Aufeinandertreffen kalter und warmer Luftmassen entstehen.

Bevölkerungsdaten
Einwohner 321.368.864
Bevölkerungswachstum 0,78%
Geburtenrate 12,49 Geburten pro 1.000 Einwohner
Lebenserwartung
insgesamt 78,62 Jahre
Männer 76,19 Jahre
Frauen 81,17 Jahre
Altersstruktur
0-14 Jahre 18,99%
15-64 Jahre 66,13%
65 Jahre und mehr 14,88%
Medianalter 37,80 Jahre
Geschlechterverhältnis 0,97 M/ F
Bevölkerungsdichte 32,70 Einwohner pro km²
Urbanisierung 80,10%

Städte
New York (F 2005) 8.143.197, Los Angeles (F 2005) 3.844.829, Chicago (F 2005) 2.842.518, Houston (F 2005) 2.016.582, Philadelphia (F 2005) 1.463.281, Phoenix (F 2005) 1.461.575, San Antonio (F 2005) 1.256.509, San Diego (F 2005) 1.255.540, Dallas (F 2005) 1.213.825, San José (F 2005) 912.332, Detroit (F 2005) 886.671, Indianapolis (F 2005) 784.118, Jacksonville (F 2005) 782.623, San Francisco (F 2005) 739.426, Columbus (F 2005) 730.657, Austin (F 2005) 690.252, Memphis (F 2005) 672.277, Baltimore (F 2005) 635.815, (Fort Worth) (F 2005) 624.067, (Charlotte) (F 2005) 610.949, El Paso (F 2005) 598.590, Milwaukee (F 2005) 578.887, Seattle (F 2005) 573.911, Boston (F 2005) 559.034, (Denver) (F 2005) 557.917, (Louisville) (F 2005) 556.429, Washington [Hauptstadt] (F 2005) 550.521, Nashville-Davidson (F 2005) 549.110, (Las Vegas) (F 2005) 545.147, (Portland) (F 2005) 533.427, (Oklahoma City) (F 2005) 531.324, (Tucson) (F 2005) 515.526, (Albuquerque) (F 2005) 494.236, (Long Beach) (F 2005) 474.014, (Atlanta) (F 2005) 470.688, (Fresno) (F 2005) 461.116, (Sacramento) (F 2005) 456.441, (New Orleans) (F 2005) 454.863, (Cleveland) (F 2005) 452.208, (Kansas City) (F 2005) 444.965, (Mesa City) (F 2005) 442.780, (Virginia Beach) (F 2005) 438.415, (Omaha) (F 2005) 414.521

Ethnien
Weiße 77,1%; Schwarze 12,9%; Asiaten 4,2%; Indianer, Inuit und sonstige Ureinwohner 0,7% - Anmerkung: a separate listing for Hispanic is not included because the US Census Bureau considers Hispanic to mean a person of Latin American descent (including persons of Cuban, Mexican, or Puerto Rican origin) living in the US who may be of any race or ethnic group (white, black, Asian, etc.)
Religionen Protestanten 51,3%, Katholiken (römisch-katholisch) 23,9%, andere christliche Glaubensrettungen Mormonen 1,7%, Juden 1,6%, Muslime 1%; Angehörige anderer Religionen 10% Konfessionslose 10% [2002]
Human Development Index (HDI) 0,915
HDI Ranking 8

Staat & Regierung
Staatsform Präsidiale Bundesrepublik (seit 1787)
Wahlrecht Allgemeines Wahlrecht ab 18 Jahren
Offizieller Link http://www.firstgov.gov/
Nationalfeiertag 4. Juli
Unabhängigkeitstag (4.7.1776)

Wirtschaftsdaten
Inflationsrate 2,00%
Arbeitslosenrate 7,3%
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 17.970.000.000.000 USD
BIP - Wachstumsrate 2,60%
BIP pro Kopf 56.300 USD
BIP nach Sektoren
Landwirtschaft 1,60%
Industrie 20,60%
Dienstleistung 77,80%

Staatshaushalt
Einnahmen 2,407 Billionen
Ausgaben 2,655 Billionen
Bevölkerungsanteil unterhalb der nationalen Armutsgrenze 15,1%
Verteilung des Haushaltseinkommens
oberen 10% 30
unteren 10% 2
Wachstumsrate der industriellen Produktion 4,10%
Investitionsvolumen 12,3 % vom BIP
Staatsverschuldung 71,20% vom BIP
Devisenreserven 130.100.000.000 USD
 

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